Spendenübergabe an die Wasserwacht Hirschau

Bei eisigen Temperaturen übergab wir eine Spende von 1.000 € an die Wasserwacht Hirschau. Die Spende wird für die "Personensuche Land“ verwendet, konkret für eine Wärmebildkamera und Drohne. Diese sollen für Einsätze bei Nacht oder an schlecht zugänglichen Stellen eingesetzt werden. Dazu überreichten wir Martin Ströhl (Technischer Leiter) und Michael Schmid (Vorstand und Kreisvorsitzender) einen symbolischen Scheck und bekamen einen Einblick in die Arbeit und die neuen Gerätschaften der Wasserwacht.

Die Wasserwacht Hirschau ist komplett selbst finanziert und deswegen auf Spenden angewiesen. Sie hat derzeit ca. 50 aktive Mitglieder und ist im Besitz eines eigenen Krankenwagen. Damit wurden im Jahr 2018 ca. 100 Einsätze geleistet.

Die Ortsgruppe Hirschau ist in ihrer Aufgabe einmalig. Sie hat neben der Betreuung des Hirschauer Freibades und des Schnaittenbacher Naturbades noch einen großen Wasserwachtsuntypischen Auftrag: Die sanitätsdienstliche Absicherung des Monte Kaolino, dem höchsten künstliche Sandberg der Welt! Diese Aufgabe kann besonders bei größeren Veranstaltungen (z.B. Sandboard WM, Sandski EM, Beachpartys etc.) eine große Herausforderung darstellen und erfordert eine spezielle Ausbildung der aktiven Mitglieder. Die Verletzungen in den beiden Freibädern und am Monte Kaolino reichen von normalen Schnittverletzungen über diverse Knochenbrüche der Ski- und Sandboardfahrer bis hin zu Herz- Kreislaufproblemen von Personen die den Monte im Sprint besteigen wollen.

Eine weiteren Schwerpunkt bildet die Jugendarbeit der Wasserwacht Hirschau: Die Jugendgruppe besteht im Moment aus über 100 Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 16 Jahren! Neben dem wöchentlichen Training gibt es zahlreiche gesellige Veranstaltungen.

Fotos: Dominik Lenz